Überraschungskasten im Reuttener Park

Überraschungskasten im Park

Seit kurzem ist der Reuttener Park um einen Blickfang reicher. Beim Spielplatz steht ein großer bunter Kasten aus Holz mit drei runden Öffnungen an der Vorderseite. Jeder Besucher kann durch die Öffnungen greifen und die Gegenstände dahinter ertasten. Wer errät was sich dahinter befindet, darf sich eine kleine Überraschung herausnehmen. Gebaut wurde dieser Kasten von Richard, einem Mitarbeiter der Park- und Gartenanlagen der Marktgemeinde Reutte, mit Unterstützung seiner Assistentin von VIANOVA. Jeden Montag wird Richard neue Geheimnisse hinter den Öffnungen platzieren. Vorbeischauen lohnt sich!

Grosszügige Spende von Highline 179 an VIANOVA

Am Freitag, 28.07.2017, bekam VIANOVA erfreulichen Besuch. Stefan Lochbihler, Bgm. Alois Oberer und Hermann Ruepp überraschten den Verein mit einem Scheck über € 5.000,–.

Auch in diesem Jahr stand das Sommeropening der Highline 179 unter dem Motto „Blick mit Kick genießen und dabei etwas Gutes für die Region tun“.
Pro verkauftes Ticket flossen je drei Euro in einen Spendentopf und so kamen Euro 7.500,– zusammen die von den Highlinebetreibern auf die stolze Summe von Euro 10.000,– aufgerundet wurden.
Dieses Geld bekamen je zur Hälfte der Verein Integration Österreich und VIANOVA, die beide seit Jahren für die Inklusion behinderter und benachteiligter Menschen kämpfen.

Beim Übergabetermin bekamen die Vertreter von Gemeinde, Tourismusverband und der GF der Highline einen kurzen Einblick in die Arbeit von VIANOVA. Derzeit werden 2 Wohnungen barrierefrei umgebaut, um Klienten ein möglichst selbständiges Leben zu ermöglichen. Das gespendete Geld wird für die Anschaffung der zwei Küchen verwendet.

Der gesamte Vorstand, die MitarbeiterInnen und KlientInnen von VIANOVA bedanken sich sehr herzlich bei den Organisatoren und Verantwortlichen des Sommeropenings und besonders bei den vielen Besuchern, die durch den Ticketkauf diese großzügige Spende möglich gemacht haben.

Vielen Dank!

„Welche Unterstützung brauchen Familien mit Behinderung?“ (Fachdiskussion am 24.6.2017 in Innsbruck)

Fachdiskussion

Teil des Symposiums Families, Rights, & Disability
am 24.6.2017 von 15.45-18.00 Uhr

Im Zentrum des Fachaustauschs steht die Frage welcher Angebote es bedarf, um Menschen
mit Behinderungen und ihre Familien zu unterstützen. Wie können behinderte Menschen
unterstützt werden, so dass sie als Familienmitglieder handlungsfähig werden? Welcher Unterstützungsangebote
bedürfen Angehörige, damit Familienmitglieder in ihren unterschiedlichen
Rollen als Kind, Mutter, Vater, Geschwister, Partner/-in gestärkt werden?
Die Podiumsdiskussion soll einen Austausch zwischen Betroffenen, Eltern, Fachkräften und
den Ausbildungsgängen ermöglichen. Ziel ist es, vorhandene Ansätze kennenzulernen und
den Bedarf an Angeboten auszuloten, der auf Unterstützung von Individuen in Familien zielt.

Podiumsdiskussion mit
Katja Rief (Via Nova): Elternperspektive
Beate Klausner-Walter (PH Tirol): Ausbildungsperspektive
Volker Schönwiese (ao. Prof. i.R.) Betroffenenperspektive
Moderation: Angela Woldrich (Bidok) und Lisa Pfahl (Uni Innsbruck)
Lehr-/Forschungsbereich Disability Studies & Inklusive Bildung gemeinsam mit BiDok e.V.
Madonnensaal, Fakultät für Theologie, Karl-Rahner-Platz 3, 2. OG

Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich & wird in Österreichische
Gebärdensprache übersetzt. Es stehen portable FM Geräte zur Verfügung.
Um Anmeldung bei Sonja Plattner wird gebeten: sonja.plattner@uibk.ac.at

Besuch der Bildungsministerin Dr. S. Hammerschmid

Inklusion hört in Reutte nach der Schule nicht auf!

Gruppenfoto Eltern Klienten Mitarbeiter Bildungsministerin

Davon konnte sich die Bildungsministerin am 5. April in Reutte überzeugen.

Nach ihrem Schulbesuch in der VS Reutte um schulische Inklusion zu erleben, besuchte die Ministerin auch den Elternverein VIANOVA . In Gesprächen mit Eltern, KlientInnen und MitarbeiterInnen informierte sie sich über die Angebote von VIANOVA und interessierte sich besonders für den nachschulischen Lebensweg der Schülerinnen und Schüler mit hohem Unterstützungsbedarf. Am Beispiel von Daniel S. wurde ihr berichtet, wie der Übergang von der Schule in den Beruf pädagogisch begleitet wird, um eine Arbeitsstelle am Ersten Arbeitsmarkt zu finden. Bereits im letzten Schuljahr wird eine persönliche Zukunftsplanung durchgeführt, der individuelle Unterstützungsbedarf erhoben, Schnupperpraktika gesucht, begleitet und zukünftige ArbeitgeberInnen über finanzielle Förderungen informiert und pädagogischen beraten. Sichtbar stolz erzählte Herr S. (8.vl) von seiner Anstellung und seinen Aufgaben bei der Tankstelle Gutmann. Möglich wird dies durch die neue vom Land Tirol geförderte Leistung „mittendrin“. Diese stellt sicher, dass Menschen mit Behinderungen alternativ zu bestehenden Tagesbetreuungsangeboten in „klassischen“ Werkstätten die Möglichkeit bekommen, am Ersten Arbeitsmarkt einer Beschäftigung mit Entlohnung und sozialversicherungsrechtlicher Absicherung nachzugehen.

Die Bildungsministerin beeindruckte das Engagement aller beteiligten Personen und auch die Zusammenarbeit der beteiligten PartnerInnen wie Schule, Gemeinde Reutte, AMS, Kinder- und Jugendhilfe und VIANOVA.